Kalenderblatt – Dezember 2009

Wir wollen keine Stadt, in die Menschen nicht reinkommen, weil sie das Ambiente stören und den geleckten Prinzipalmarkt verschmutzen könnten, sodass nicht mehr von ihm gegessen werden kann. Wir wollen keine Stadt, die einen großen Teil ihrer Bewohner_innen ausschließt, weil sie sich nicht dem Konsumterror hingeben. Zu so einer Stadt entwickelt sich Münster aber gerade – dagegen hilft nur sich wehren und unbequem sein. Wir werden uns nicht vertreiben lassen, wir sind Teil dieser Stadt und wenn wir Münsters Politik schon nicht komplett verändern können, so müssen wir uns zumindest Freiräume schaffen. Freiräume, die für alle offen sind. Freiräume als Zuflucht für Rebell_innen, Geächtete, arme und obdachlose Leute, radikale Aktivist_innen, illegalisierte Migrant_innen. Für uns sind diese Räume entscheidender Teil einer Bewegung für soziale Veränderung. Wir werden sie uns nehmen wann immer wir die Stärke dazu haben!

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