18.03.2017 12.00h Kundgebung – RAISE YOUR VOICE, YOUR BODY, YOUR CHOICE!

Hier der Aufruf von gegen1000kreuze.blogsport.de zur Kundgebung am Sa. dem 18.03.2017 um 12.00h in Münster (genauer Ort wird noch bekannt gegeben). Am Do. dem 2.3.2017 wird in den Räumen der Leostraße 16 eine Infoveranstaltung zu den Protesten gegen den 1000 Kreuzemarsch stattfinden. Beginn ist um 19.00 Uhr.

 

Auch im März 2017 werden an einem Samstag wieder fundamentalistische Christ*innen mit weißen Holzkreuzen durch Münster marschieren. Unter dem Motto „1000-Kreuze-für-das-Leben“ demonstrieren sie mit ihrem Gebetszug vor allem gegen ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch und damit gegen das Selbstbestimmungsrecht von schwangeren Personen. Die 1000 Kreuze sollen sinnbildlich für die, so behaupten sie, 1000 am Tag abgetriebenen Föten stehen. Diese Zahl ist absolut haltlos.

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Die kapitalistische Moderne herausfordern III – Konferenz vom 14-16 April 2017 in Hamburg

Wir dokumentieren hier die Einladung zur Konferenz vom 14-16 April 2017 im Audimax der Universität Hamburg. Mehr Infos hier

Demokratische Moderne entfalten ― Widerstand, Rebellion, Aufbau des Neuen

Einladung zur Konferenz

Doch es gibt andere Wege als die scheinbar einzigen Alternativen. In Rojava/Nordsyrien gelang es, sich nicht auf eine Seite zu schlagen, sondern einen eigenen, »dritten Weg« zu etablieren. Der Aufbau eines nicht-patriarchalen Systems und einer demokratischen Wirtschaftsordnung erscheint zum Greifen nahe und hat die Chance, sich permanent zu etablieren.

Solche »dritte Wege« sind weltweit überall möglich. Auf unserer dritten Konferenz wollen wir sie präsentieren, ausleuchten und diskutieren.

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Neue Hausbesetzung in Münster am Schiffarter Damm

Am vergangenen Samstag (27.08.2016) wurde in Münster das Mehrfamilienhaus am Schiffarter Damm 84 besetzt. Nach jahrelangem Leerstand wollen die Besetzer_innen dort ein soziales Zentrum einrichten. Im Aufruf heißt es:

„Wir wollen das Haus nutzen um uns in unseren Vierteln zu vernetzen, uns gemeinsam zu organisieren, Veranstaltungen durchzuführen, Wohnraum zu schaffen und sichtbar zu sein als ein Ort des Widerstands gegen die neoliberale und autoritäre Stadt. Und zeitgleich Beispiel dafür sein, dass wir mit unserer eigenen Kraft, wenn wir uns gemeinsam entscheiden zu handeln, die Stadt und damit einen Teil unseres Lebens aneignen können um Strukturen aufzubauen, die auf Solidarität Respekt und Vertrauen basieren. Dieser Prozess startet mit einem sozialem Zentrum als Ausgangsort unserer Kämpfe.“

Mehr Infos, sowie Aufruf und Programm des Squats findet ihr unter https://squatms.blackblogs.org/
Bei Twitter: @squatms oder #squatms.

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Konzert am 31.07.2016 mit „Respect my Fist“ und „Der Tag des dümmsten Gesichts“

Respect My Fist
+Support: Der Tag des dümmsten Gesichts

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Keifender Punk und blutiger Pop. Brrrüllende Hetero_Liebeskritik und schrammelnder Widerstand gegen Zwei_Geschlechternormen.
Respect My Fist ist ein feministisches Bandkollektiv aus Berlin – und sie sind wütend_überzeugt_radikal_tanzbar!

respectmyfist.bandcamp.com
respectmyfist.blogsport.de

 

Der Tag des dümmsten Gesichts

Deutschsprachiger Punkrock aus Münster, bekannt für ihre tiefsinnigen Texte die gleichzeitig zum Mitschreien einladen. Den kommenden Chartstürmer „Geschichtsstunde mit Frauke Petry“ gibt es hier zu hören:

dtddg.bandcamp.com

 

Nicht verpassen!

Los geht’s am 31.07.2016 um 16 Uhr in der Baracke, Scharnhorststraße 100
Eintritt: 3€+Spende

Es gibt Kaffee und Kuchen!

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Demo am 30.07: Unsere Solidarität gegen ihre Repression – Gemeint sind wir Alle!

Wir veröffentlichen hier den Aufruf von unseresolidaritaet.noblogs.org zu der Antirepressionsdemo „Unsere Solidarität gegen ihre Repression – Gemeint sind wir Alle!“ die am 30.07.2016 um 15.00 Uhr, Stadthaus1 in der Klemensstraße, Münster stattfindet.

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In den vergangenen Wochen und Monaten gab es in Münster immer wieder Repressionsschläge gegen linke Strukturen. Auch wenn die Angriffe immer nur einige Einzelne treffen – sie richten sich trotzdem gegen uns alle! Zusammen werden wir deshalb am 30. Juli auf die Straße gehen um unserer Solidarität Ausdruck zu verleihen.

Was heißt hier Repression?

Bisher gibt es keine Gesellschaft, die nicht von Macht- und Verteilungskämpfen geprägt und durch verschiedene Herrschafts- und Unterdrückungsmechanismen strukturiert ist. Die Gesetze eines Staates repräsentieren diese Strukturen und können daher immer nur Ausdruck dieser gesellschaftlichen Machtverhältnisse sein. In Deutschland sind diese vor allem kapitalistische, rassistische und patriarchale. Wir können die gegenwärtigen gesellschaftlichen (Macht-)Verhältnisse, mit den ihnen innewohnenden unversöhnlichen Widersprüchen, nur durch ihre radikale Überwindung auflösen – und während wir die herrschende Ordnung angreifen, versucht sie mit gewaltsamen Mitteln – eben durch Repression – sich selbst zu erhalten. (mehr …)

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Lesung am 04.07 mit Kirsten Achtelik: Selbstbestimmte Norm.

Sollen Feministinnen jede Art von Abtreibung verteidigen? Können Entscheidungen überhaupt selbstbestimmt getroffen werden? Welche Art von Wissen entsteht durch pränatale Untersuchungen? Dienen sie der Vorsorge oder sind sie behindertenfeindlich?

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FAntifa Kongress, 20.-22.05 in Hamburg: Antifa ist eine Notwendigkeit. Immer – und besonders jetzt!

Hier dokumentieren wir einen Mobitext zum FAntifakongress vom 20.-22.05.2016 in Hamburg. Infos dazu findet ihr hier.

Wir wollen dem ausbreitenden Rechtspopulismus in Europa und stärker werdende Nazi-Gruppierungen, wie Kameradschaften und den Identitären, etwas entgegensetzen. Obwohl Hamburg lange als Antifa-Hochburg galt, ist auch hier verstärkte Aktivität von Nazis zu sehen und zu spüren. Spätestens, wenn die Innenstadtbezirke verlassen werden und sich in den Randbezirken, dem Speckgürtel um Hamburg herum oder den Dörfern und Kleinstädten in Norddeutschland bewegt wird, sind rechtsradikale Meinungen verbreitet und akzeptiert.

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Samstag 10 Uhr Münster Hiltrup: Kundgebung „Solidarität statt Hass“ anlässlich des Brandanschlags

Es reicht! Kein Platz für Rassismus in Münster! Solidarität statt Hass!

Noch unbekannte Täter*innen haben in der Nacht auf Donnerstag den Neubau einer Flüchtlingsunterkunft in Münster-Hiltrup angezündet. Sie drangen in das noch leer stehende Gebäude ein und legten an mehreren Stellen Feuer, das aber nur geringen Schaden verursachte. Die Motivation dieser Brandstiftung liegt auf der Hand, ein Bekennerschreiben braucht es nicht: Die Tat war ein rassistischer Anschlag!

Der Anschlag in Hiltrup ist Teil der aktuellen rassistischen Gewaltwelle, die eine Größenordnung aufweist, wie sie seit Anfang der 1990er Jahre, als ebenfalls vielerorts Flüchtlingsheime brannten, nicht mehr zu verzeichnen war. Wir erleben zurzeit einen massiven Anstieg der rechten Gewalt. 2015 verfünffachten sich die gegen Geflüchtete gerichteten Straftaten, das BKA zählte über 1000 Delikte, darunter hunderte Brandanschläge. Auch das Münsterland bildet leider keine Ausnahme, wie die in diesem Jahr verübten Brandanschläge in Raesfeld, Bocholt, Gescher, Ascheberg oder Harsewinkel belegen. Erstmals ist jetzt auch in Münster eine Flüchtlingsunterkunft angezündet worden. Die Unterkunft in Münster war zum Glück noch unbewohnt – aber vom Anzünden von leerstehenden Häusern zum Anzünden von Menschen ist es leider nur ein kleiner Schritt. Auch dies zeigen zahllose Brandanschläge auf bewohnte Flüchtlingsunterkünfte in anderen Städten.

Die rassistische Gewalt steht in einem untrennbaren Zusammenhang mit der Hetze gegen Geflüchtete, wie sie von Teilen der Politik betrieben wird. Die einen zündeln mit Worten, die anderen legen Feuer! Wer Geflüchtete als „Kriminelle“ und „Betrüger“ diffamiert und von „Grenzen der Belastbarkeit“ oder einem „Staatsnotstand“ spricht, der liefert den Rassist*innen den Vorwand zur Gewalt zu greifen und sich dabei auch noch als „Vollstrecker“ der Meinung der angeblich „schweigenden Mehrheit“ zu verstehen. Es ist ein Irrglaube, dass die Verstümmlung des Rechts auf Asyl und die tödliche Abschottung Europas, wie sie von der Bundesregierung in den vergangenen Monaten betrieben wurde, den Rassist*innen den Wind aus den Segeln nehmen würde. Das Gegenteil ist der Fall. Die Rassist*innen können sich bestätigt fühlen, dass ihre Hetze und Gewalt Wirkung zeigt. Während die Bundesregierung die schärfsten Asylrechtsverschärfungen aller Zeiten durchgesetzt und zuletzt sogar die Familienzusammenführung für minderjährige Flüchtlinge ausgesetzt hat, schreitet die Formierung einer rassistischen Bewegung, die von der AfD über PEGIDA bis zu den Neonazis reicht, weiter voran.

Mit dem Brandanschlag in Hiltrup sollte nicht nur ein Gebäude zerstört werden und die Unterbringung von geflüchteten Menschen im Stadtteil verhindert, sondern ebenso Unsicherheit unter Geflüchteten und Migrant*innen erzeugt werden. Auch die im Stadtteil vorhandene praktische Solidarität und Hilfe sollte angegriffen werden.

Wir wollen nicht ohnmächtig zu sehen und die Rassist*innen gewähren lassen. Wir wollen den von rassistischer Gewalt und Ausgrenzung Betroffenen solidarisch beistehen. Wir wollen in keiner Gesellschaft leben, in der Anschläge wie jener in Hiltrup „Normalität“ werden. Wer Schutzsuchende Menschen angreift oder ihnen ihre Rechte verwehrt, der attackiert die Grundlagen unseres Zusammenlebens, tritt Freiheit und Gleichheit mit Füßen. Wir fordern gleiche Rechte und ein gutes Leben für alle! Wir fordern das Ende einer inhumanen Asylpolitik, in der Menschenrechte nichts mehr zählen und das Sterben an den Außengrenzen hingenommen wird!

Mit einer Kundgebung am Samstag wollen wir im Zentrum des Stadtteils ein starkes Zeichen setzen, dass Geflüchtete willkommen sind und wir dem Rassismus keinen Platz lassen. Wir rufen Alle auf, sich am Samstag, den 30. April um 10 Uhr an der Marktallee/Ecke Moränenstraße einzufinden.

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Bericht zu den Protesten gegen den 1000Kreuze Marsch in Münster

Ein Bericht zu den Protesten gegen den 1000 Kreuze Marsch, erschienen auf der Seite des Gegen1000Kreuze-Bündnisses.

Für uns ein erfolgreicher Tag! Wir bedanken uns bei allen, die am 19.03. mit uns auf die Straße gegangen sind um unser Recht auf Selbstbestimmung über das eigene Leben und den eigenen Körper zu verteidigen. Etwa 250 Menschen waren am Samstag unterwegs und haben den knapp 100 fundamentalistischen Christ*innen von EuroProLife gezeigt, was sie von den sexistischen und frauenverachtenden Positionen halten. Laut und wütend haben wir unserem Frust darüber Luft gemacht, dass immer wieder Menschen versuchen über unsere Körper zu verfügen und zu entscheiden.
Mehrfach wurde an diesem Tag versucht den Marsch konkret zu behindern: Medien berichten, dass mehrere Kreuze mit einer roten Flüssigkeit eingefärbt wurden, dass Menschen sich unter den Gebetszug gemischt hatten und alternative Parolen riefen oder diverse Kreuze zweckentfremdeten. Wolfgang Hering, dem Vorsitzenden von “EuroProLife”, kam offenbar das Mikrofon abhanden, sodass er seinen Vorbeter-Job nicht mehr durchführen konnte. Selbst die Schweigeminute am Ende wurde durch Laute Zwischenrufe gestört. Dazu natürlich die vielen Menschen, die trotz großem Aufgebot und teils absolut unverhältnismäßiger Gewalt seitens der Polizei versuchten an den Marsch heranzukommen und die ihn lautstark und mit viel Konfetti von außen begleiteten. Unter dem Motto „Europe Pro Life – 25.000 Kreuze im Gedenken an die Mittelmeertoten“, kopierte außerdem eine Gruppe Protestierender das Logo und die Plakate der selbsternannten “Lebensschützer” und verteilte rund um den Gebetszug Flyer, in denen auf die zehntausenden Toten in Folge der europäischen Abschottungspolitik aufmerksam gemacht wurde. Außerdem wurden, laut der “Münsterschen Zeitung”, am Domplatz elektronische Sirenen in Nistkästen an Bäume angebracht, die während der Abschlusskundgebung der Fundis aktiviert wurden und den ganzen Platz mit einem lauten Tröten beschallten.

Vereinzelt gab es am Samstag leider auch Personalienfestellungen und Festnahmen. Falls ihr selbst von Repression betroffen sein solltet, könnt ihr euch an die Schwarz-Rote-Hilfe in Münster wenden.

Falls ihr euch solidarisch zeigen wollt und den Betroffenen finanziell zur Seite steht, dann könnt ihr ebenfalls über die Schwarz-Rote Hilfe spenden:
Schwarz-Rote-Hilfe Münster
Kto. 282052468
BLZ 440 100 46
Postbank Dortmund

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Grußwort an die Genoss*innen in Köln

Unser Grußwort an die Genoss*innen in Köln, welches wir auf der Demo am 12.03. verlesen haben.

Liebe Genoss*innen hier in Köln,

wir mussten ebenso wie ihr miterleben, mit welcher Geschwindigkeit Anfang des Jahres rassistische Hetze im Gewand eines Pseudofeminismus flächendeckend rausgekotzt wurde – vermeintlich legitimiert durch die Ereignisse in der Silvesternacht. Ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Betroffenen wütet der deutsche oft männliche Mob in alter Tradition zur Rettung der Ehre der deutschen Frau. Wohlgemerkt ihrer Ehre, ihre körperliche und psychische Integrität ist weniger von Belang. Schließlich hat es vorher auch kaum jemanden interessiert dass laut WHO jede dritte Frau in der EU schon einmal körperliche oder sexuelle Übergriffe erleben musste – in vielen Fällen durch den eigenen Partner. Es interessiert den deutschen Mob in ihrem geheuchelten feministischen Gerede auch nicht, dass Tausende Frauen auf der Flucht gefoltert und vergewaltigt werden, oder mit Sex ihre Flucht bezahlen müssen, weil es keine legalen Fluchtwege nach Europa gibt. Im Gegenteil, es wird nach noch mehr Abschottung geschrien und die Häuser, in denen Schutzsuchende nach ihrem Martyrium zur Ruhe kommen sollten, werden belagert, attackiert und angezündet. Es ist eine Frage der Zeit, bis die Zahl der rassistischen Morde wieder steigt. Aber wenn die Ehre der deutschen Frau gerettet werden muss, müssen die Menschenrechte flüchtender Frauen schonmal über Bord geworfen werden.

Wir könnten kotzen! (mehr …)

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