Nationalkonservative, neofaschistische und so genannte „rechtspopulistische“ Parteien boomen quer durch den Kontinent. Beflügelt durch die systemimmanenten aktuellen und aktuellsten Krisen des Kapitals – Dotcom-Blase, Immobilienkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise – eilen sie von Wahlerfolg zu Wahlerfolg. In ihrem Windschatten gedeiht die aggressive Suche nach Schuldigen und Sündenböcken. In Westeuropa werden derzeit vor allem Muslime sowie Zuwandernde aus Ost- und Südosteuropa zu den Hauptverdächtigen erklärt. In Osteuropa sollen vor allem Roma die vermeintliche Wurzel allen Übels sein. An der gemeinsamen EU-Außengrenze bekämpfen Ost wie West Flüchtlinge und Menschen, die eine bessere Zukunft suchen, bis in den Tod.
Deutschland ist im Hinblick auf den europaweiten Boom der Rechtsaußen-Parteien unübersehbar eins der Nachzügler: Gemessen an Wahlprozenten sind entsprechende Formationen hier bislang weitgehend bedeutungslos oder können nur sporadisch punkten. Doch allein der Sarrazin-Hype zeigt eindrücklich, was auch in Deutschland wieder möglich ist. Die Frage ist auch, ob die etablierten Parteien durch ihre Politik nicht bereits das meiste von dem vertreten, was in anderen Staaten rechtsaußen Parteien fordern.


Das LadyfestMünster ist ein unkommerzielles feministisches D.I.Y. (Do it yourself) -Festival, das von einer Gruppe von feministischen Leuten organisiert wird. Insbesondere die in vielen Bereichen unterrepräsentierten FrauenLesbenTrans (*) haben hier die Möglichkeit, ihr Wissen in Form von Workshops oder Vorträgen zu vermitteln und zu teilen sowie mit Bands aufzutreten, zu performen oder Kunst auszustellen.








In Berlin ist es am 18.09. wieder soweit, christliche Fundamentalist_innen, demonstrieren gegen das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper, nämlich für ein generelles Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen. Gleichzeitig werden sie auch Homosexualität als Krankheit benennen, ihre repressive Sexualmoral verkünden und die Shoa mit Abtreibungen gleichsetzen. Betend und singend werden sie innerhalb einer absurden Prozession mit 1000 weißen Kreuzen durch Berlin ziehen, während sie scheinheilg Abtreibung mit Mord gleichsetzen, aber mit keinem Wort die an illgealen Abtreibungen gestorbenen Frauen erwähnen. Wir rufen dazu auf, diese religösen Fundamentalist_innen zu stoppen und die Demonstration, wie auch dieses Jahr in 











Wir dokumentieren an dieser Stelle wieder die Pressemitteilung der Antirepressionsgruppe:





So endeten die ersten Unrteilssprüche bezüglich der kritischen Begleitung des 
Anfang Dezember ist es soweit, dann landet unser Comic-Jahreskalender für das Jahr 2010 – samt aufsässigem Alien – in Münster. Auf seiner Reise durch die Stadt wird es verschiedensten Widrigkeiten begegnen unter anderem: einem Marsch von 

Bei dem Treffen wurde beschlossen, dass ein gemeinsames Vorgehen gegen die Kriminalisierung des Protestes wichtig ist. Deshalb bitten wir alle, nur den Anhörungsbogen A (die Personalien) an die Staatsanwalschaft zurück zu schicken und keine weiteren Angaben zur Sache zu machen. Weitere Angaben helfen nur der Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen. Im weiteren wurde beschloßen, eine Pressemitteilung zu veröffentlichen, die wir hier dokumentieren wollen. Bei weiteren Fragen wendet euch bitte an repression-maerz@riseup.net
Hier der Flyer zur 

Am Abend des 8. Mai 2009 lud ein lokales antifaschistisches Bündnis, an dem auch die EAM_LA beteiligt war, zu einem Zeitzeugengespräch. Anlässlich des 64. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus sprach Yakau Aronowitsch Raikhmann, jüdischer Zeitzeuge aus der Roten Armee, in der vollbesetzten Aula der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) Münster. Herr Raikhmann berichtete unter anderem über den Antisemitismus während der Stalin-Ära und die beruflichen Diskriminierungen, denen er deswegen ausgesetzt war.

















